Beruf? Publikum! Oder: „Empathie“ ?

Das Erheben des Kopfes erscheint mir, an solchen Tagen, wie ein bizarres Schauspiel.

Die Last ist groß.

Auferlegt von mir selber; Verachte ich mich.

Der Drang zu helfen. Der Drang bestimmten Menschen des Leidens Schauspiel zu besuchen.

Ende der Vorstellung.

Die Augen sehen Verneigung; die Hände applaudieren; die Nase riecht den Schweiß und die Lippen beginnen zu pfeifen.

Und das Herz? Es leidet! Der Kopf? Verliert sich in Gedanken. Der Magen? Verdreht am richtigen Platz.

Während die Schauspieler die Bühne verlassen bleibe ich, das Publikum, zurück. Das Licht geht aus. Es herrscht stille. Meine Augen, einst sehend, nun zusammengekniffen. Meine Hände, einst offen, fest zu Fäusten geballt. Meine Nase, einst riechend, jetzt Aufgabenlos. Meine Lippen, einst pfeifend, zusammengepresst.

Stille? Nur auf der Bühne!

Das Publikum schreit, tobt, revoltiert und sinkt schließlich auf die Knie.

Veröffentlicht in: on Oktober 15, 2007 at 10:16 Kommentar schreiben

Du & Ich

Trauer, Mitgefühl, Wut, Angst, Hass, Verzweiflung, Verwirrung, Liebe & Klarheit.

Du bist ich- oder ich wie du. Niemand wird es uns glauben, doch wir Wissen.

Seelenleiden? Nur mit ohne Dich.

Mitgefühl, für das was ich erlebte, für das was du erlebtest.

Ich hoffe du verstehst, was ich fühle. Doch so weiß ich doch, dass du mich verstehst.

Du sagst ich habe viel schlechtes erlebt? Doch was ist mit dir?

Du sagst ich stelle keine Ansprüche? Nur bei dir!

Du sagst ich kümmere mich mehr um andere als um mich? Nur bei dir!

Du sagst ich kann anderen Leuten vertrauen? Nur (bei) dir!

Du sagst ich bin stark? Nur bei dir!

Doch wer hat gesagt das ich schlechters erlebt habe als  du, dass nur ich keine Ansprüche stelle, dass du dich nicht um andere kümmerst, dass du niemanden vertraust – und wer hat gesagt das du  nicht stark bist!!?!

Ich? Du?

Veröffentlicht in: on Oktober 6, 2007 at 10:45 Kommentar schreiben

What if I say I will never surrender?

Das Ergeben kommt mir nicht in den Sinn! Warum? Weil ich es bis hier hin geschafft habe. Viele wurde mir erst jetzt Bewusst. Alle diese kleinen Dinge, sie lassen sich zu einem großen Puzzel zusammenfügen. Ohne gorße Anstrenungen ergeben sie ein perfektes Bild.

(ff)

Veröffentlicht in: on September 20, 2007 at 1:38 Kommentare (1)

Destroy Everything

Ich versuche mein inneres zu kontrollieren. Ich weiß das ich es kann. Ich habe es schon so oft getan. Ich habe schon oft genug meine „demotionalität“ unterdrückt. Ich weiß eigentlich nicht warum ich es mache. Doch bestimmte Momente lassen meine kleine Welt entgleisen. Es sind kleine, unbedeutende Momente. An vielen Menschen gehen diese unbeachtet vorbei. Und wenn es wieder mal soweit ist und ich einfach über alles die Kontrolle verliere, dann versuche ich es zu verstehen. Ich fokusiere alle meine Gedanken auf das „Verstehen“. Doch Pustekuchen!

Nix, nix, nix…

Frag mich nicht warum, aber ich bin unfähig. Und das seit über 5 Monaten… Nicht das es schlecht ist, aber ich kann nicht die Folgen sehen, die Folgen meines Handelns.

Veröffentlicht in: on September 2, 2007 at 12:44 Kommentar schreiben

Just another failed vision

Es ist warm. Es ist spät, ich glaube so ca. 01:30 Uhr. Ich sitze auf den Stufen einer niedrigen Treppe, sie hat insgesamt 6 Stufen. Ich lege mich zurück. Mein Rücken & meine Hinterkopf drücken sich auf die Steine. Doch durch den Pullover mit Kapuze fühle ich nicht viel. Ich blicke in den Himmel. Doch dieses Mal beruhigt er mich nicht. Er ist unruhig. Die Sterne blenden und einzelne Punkte bewegen sich.

Ich kann nicht mehr…

 Deine Wörter bringen mir ein Stück Klarheit. Doch im nächsten Moment stehe ich vor neuen Problemen. Es ist ein Teufelskreis. Und ich bin ein Gefangener „meiner selbst“. Eingepserrt in meine kleine Welt. Ich kann nicht mehr so tun, als ob alles in Ordnung wäre. Dieser Wunsch bleibt unerfüllt. Deine Worte schütteln mich einfach zu kräftig.

Jetzt bin ich wach. Unfähig zum reagieren.

Ich setze mich wieder Auf. Lege meinen Kopf in meine Hände.

Und verliere mich wieder in der Illusion, der Perfektheit.

Veröffentlicht in: on August 10, 2007 at 12:49 Kommentare (1)

Du bist meine Traumfrau

Please, kiss meAm Anfang, dachte ich „Es wird immer nur ein Traum bleiben“. Niemals hätte ich geglaubt, dass du mich lieben würdest. Das ich einfach deine Hand halten darf, dass ich dir in die Augen sehen darf, dass ich neben dir liegen darf, dass ich dir beim schlafen zusehen darf, dass ich dich berühren darf & das ich dich küssen darf…

Ich wünsche mir nichts mehr, als das ich in zb 10 Jahren noch sagen kann „ich liebe dich“. Ich meine das  mit dem Puzzel so, wie ich es dir gesagt habe, ich wusste es von Anfang an. Ich hoffe du verstehst es, was mir das alles bedeutet. Ohne dich? …es geht nicht! Es würde mir „Das Genick brechen“. Ich hasse meine „halbleer“ Einstellung, denn ich habe einfach Angst davor, dass der Zeitpunkt kommt, an dem ich es dir nicht mehr ins Gesicht sagen kann. Der Zeitpunkt, an dem ich nur dein „Exfreund“ bin… Sorry, wenn ich grade den Teufel an die Wand male… Aber ich werde alles dafür tun, damit das niemals der Fall sein sollte, es soll nicht an mir liegen.

Ich liebe dich mehr als alles andere auf dieser Welt & das wird immer so sein, auch wenn sich unsere Wege trennen sollten, so wirst du immer meine „Traumfrau“ sein… Ich liebe dich, bitte vergesse das nie… <3<3

 

„Traumfrau“ von El*Ke

Du bist nicht alt, du bist nicht jung
Du bist nicht schlau, du bist nicht dumm
Du bist nicht arm, du bist nicht reich
Du bist nicht dick, du bist nicht dünn
Nicht groß, nicht klein
Du wirst immer besser, mir fällt dazu nichts mehr ein

Du bist die Dame und das gerne
Mit Stil und gibst Wärme
Du bist mein Schmerz, mein Kampf
Ich will noch mehr
Bist die Feine, bist wie Seide
Bist der Schlag auf meinen Kopf, du darfst nicht anders sein
Du bist meine Sucht, du bist so schick

Du bist die Traumfrau, der ich in die Augen schau
Du bist die Traumfrau, mit der ich Träume klau
Du bist die Traumfrau, du bist meine Traumfrau
Du bist die Traumfrau, der ich in die Augen schau

Ich weiß es ganz genau

Du bist die Sonne in der Ferne
Bist der Mond, du bist das Licht
Ich will dich haben bis ans Ende, bis and Ende meiner Welt
Bist die eine, sonst keine, das Wort, das Gedicht
Du bist der Klang den ich so liebe, mit Bauch und mit Herz

Du bist die Traumfrau, der ich in die Augen schau
Du bist die Traumfrau, mit der ich Träume klau
Du bist die Traumfrau wenn ich dir in die Augen schau
Bist und bleibst du die Frau, mit der ich Träume klau

Ich weiß es ganz genau

Nicht alt, nicht jung, nicht schlau, nicht dumm
nicht arm, nicht reich, nicht dick, nicht dünn,
nicht groß, nicht klein, einfach perfekt
du bist die Dame, hab dich gerne
Du hast Stil und gibst Wärme
Du bist mein Schmerz, mein Kampf, die Sucht, du bist so schick
Die eine, sonst keine

Du bist die Traumfrau, der ich in die Augen schau
Du bist die Traumfrau, mit der ich Träume klau
Du bist die Traumfrau, du bist meine Traumfrau
Du bist die Traumfrau, der ich in die Augen schau
Du bist die Traumfrau, ich weiß es ganz genau
Du bist die Traumfrau, ich weiß es ganz genau
Du bist die Traumfrau, du bist meine Traumfrau
Du bist die Traumfrau, der ich in die Augen schau
Du bist die Traumfrau, du bist meine Traumfrau
Du bist die Traumfrau, ich weiß es ganz genau

 

Das Lied passt einfach zu 100%

Veröffentlicht in: on August 7, 2007 at 10:25 Kommentare (6)

Time to face all my mistakes

Es passierten in den vergangenen Wochen zu viele Dinge für meinen kleinen Kopf. Ich stehe am Rande und schaue meinen Gedanken beim Rasen zu. Es sind viele und sie sind verdammt schnell, einfach zuschnell für mich. Ich würde sie gerne einfangen und von der nähe betrachten, doch meine Hand reagiert nicht auf meine Befehle, sie bleibt regungslos in meiner Hosentasche. Ich kann sie höchstens benutzen, um mich am Hinterkopt zu kratzen, nur um dann festzustellen, dass vieles nicht so klappt, wie ich es will. Doch das Gefährliche an meine Lage ist, dass gleichzeitig wunderschöne Dinge passieren, DInge von denen ich nicht einmal zuträumen wagte. Kannst du dir es vorstellen? Wie das für mich ist? In einer Sekunde ist mein Leben ein Trümmerhaufen, lang gehoffte Ziele zerbrechen und du musst feststellen, dass du zu nichts fähig bist, aber im anderen Moment, da ist einfach alles so Perfekt, so unbeschreiblich wunderschön… eine Situation, die ich nur schwer verstehe… Ich müsste eigentlich am Boden liegen, kaputt sein. Doch ich stehe hier und fühle mich so wunderbar, wie noch nie jemals zuvor.

Irgendwie macht mich das alles verrückt… dazu ein Lied von Comeback Kid

„Never fade“

I think I’m losing. Is it too late for me?
I thought, I always thought I’d make it through.
I’m asking you, why?
Is it too late for me?
Your answers never clear or maybe it’s just me.
I never took the time.
It’s something that I see now.
And I know that you tried but something always held me back.
Every time, something always held me back.
I can’t say I’m proud.
You always seem to know.
Some how I know you understand everything about me.
How could it even matter?
I wish I could say the same thing for myself.
The day is almost over, and I’m lost.
I lost another day.
Make a way.
I won’t fade. I’ll never fade.

Veröffentlicht in: on August 2, 2007 at 8:22 Kommentar schreiben

Die Dinge sind nie so, wie sie sind.

„Ich will dem Schicksal in den Rachen greifen; ganz niederbeugen soll es mich gewiß nicht!“

-Ludwig van Beethoven-

Veröffentlicht in: on Juli 16, 2007 at 1:16 Kommentare (2)

The trouble I love

Ich stehe mit dem Rücken an der Wand. Ich kann mich nicht bewegen. Meine Augen sehen nur schwarz und mein Atem wird schwer. Meine Beine halten mich nicht mehr- ich setze mich. Ich versuche meinen Kopf zuheben, doch er ist zu schwer. Kalter Schweiß läuft an meiner Stirn entlang, ich schmecke ihn auf meiner Zunge. Meine Venen weiten sich und mein Blutdruck steigt. Ich fühle jeden Herzschlag in meinem Kopf- klar und deutlich.

Sekunden der Besinnung- was für andere ein Alptraum ist, bedeutet für mich „Leben“! In diesen Momenten fühle ich, wie ich am Leben bin. In diesen Sekunden weiß ich, dass ich nicht Tod bin.

Ich lege meinen Kopf in den Nacken. Ich öffne meine Augen und sehe den blauen Himmel! Er ist klar und ruhig- er beruhigt mich. Ich hole tief Luft… Es tut gut! Ich hebe wieder meinen Kopf und blicke umher.

Ich suche dich. Ich habe dich verloren, während meine Beine mich nicht mehr halten konnten drückte ich dich zur Seite. Ich will nicht das du mich so  erleben musst. Für einen kurzen Moment verliere ich mich, da ich dein vertrautest Gesicht nicht finde, doch nach wenigen Sekunden habe ich dich wieder. Und während ich mich an deiner Schulter anlehne, merke ich wie viel du mir gibst.

Wir stehen auf. Hand in Hand. Und nichts hat sich geändert.

Veröffentlicht in: on Juli 5, 2007 at 9:44 Kommentare (1)

Under your skin feels like home

Es sind diese Momente, die ich liebe. Zu Dir habe ich einfach diese riesen vertrauen. Ich kann mich einfach Fallen lassen, ohne vor irgendetwas Angst zu haben. Du gibst mir immer wieder Kraft, die ich brauche, um nicht Verrückt zu werden. Auch wenn es nicht immer sooo einfach ist, aber das gehört dazu- und ich habe auch das Gefühl, dass wir an diesen Dingen wachsen! Ich kann endlich damit umgehen und muss keine Angst haben, ich könnte etwas falsch Verstehen. Ich kann endlich sagen, was ich sagen will, ohne es kompliziert zu machen. Diese Freundschaft und die Liebe die dahinter steht, dass ist etwas was mich stolz macht!

„(…) Wir sind geflogen du und ich ganz allein. Wir tanzten auf Sternen. Lass und von einander lernen. Wir haben nie gelogem, wir haben nichts falsch gemacht.Schutzengel, Schutzengel. Die Sonne kommt uns entgegen. Schutzengel, komm lass die anderen reden!“  El*Ke – Schutzengel

Ich glaube, dass passt ganz gut…

Veröffentlicht in: on Juni 26, 2007 at 3:11 Kommentar schreiben