Today

Zersprungen- wenn doch gleich ich endlich atmen kann. Kann ich nicht, wo bleibt das Ziel?

Laufender Stillstand und zeitgleich Erlösendes sterben. Aber doch möcht ich lieben. Verweilen in stillen Stunden, Stunden voller Schmerz und Leid. Ich schreie doch so laut ich kann. Bitter erlöse mich, doch ohne das Sterben. Ich schreie doch so laut ich kann.

Warten mit der Fähigkeit des Lebens, stilles liegen- die Hoffnung nicht verlierend. Versprechen- mein Wort. Ich werde es halten, doch bitte verlass mich nicht. Sei mir ehrlich. Auch wenn ich es doch nicht verdient habe. Bitte sei es.

Ich kämpfe so hart ich kann. Ich kämpfe doch! In mir.

Nicht Fähig mein Wort zusprechen. Ich möchte, aber ich kann nicht. Ich habe Angst vor mir. Ich möchte dir doch nur geben was ich nicht habe.

Verweilen in stillen Stunden, in den ich nicht atmen kan, in den mein Herz schreit. Ich kann nicht- doch ich will. Bitte nimm mich, auch wenn ich nichts bin. Es tut mir Leid. Ich kämpfe doch, ich kämpfe!

Vergebe mir, ich liebe dich. Vergebe mir all die Fehler. Ich kämpfe!

Ich möchte doch nur den Schmerz nehmen.

Ich möchte doch nur deinen Schmerz nehmen. Ich möchte dir nur das geben, was du verdient hast.

Doch bin ich zum scheitern bestimmt.

Veröffentlicht in: on Dezember 20, 2007 at 12:24 Kommentare (1)

Poetry [Der Mond]

Rund ist deine Form,
bleich deine Haut,
überzogen von Flecken,
und nirgends ein Laut.

Deine helle Gestalt,
von Schatten verhüllt,
Geheimnisse regen sich,
von Lügen erfüllt.

Dunkle Tiefen,
ziehen sich über dich,
und niemand sieht,
dir direkt ins Gesicht.

Du gibst mir Licht,
stets bist du da,
du wachst über mich,
auch wenn ich verzag.

Nie drehst du dich weg,
oder geht’s gar fort,
immer bist du da,
an demselben Ort.

Ich schaue zum Himmel,
erblicke nur dich,
Wieso bist du dort,
und gibt’s uns Licht?

So verlassen, da oben zu thronen,
auf die Menschen zu schauen,
die die Erde bewohnen,
ihnen Licht zu schenken,
ohne beachtet zu werden,
Niemand kennt deine Angst,
niemand deine Leiden.

Und auch tief in der Nacht,
sieht niemand dich weinen.

[Julia Clark]

Veröffentlicht in: on Dezember 13, 2007 at 1:08 Kommentar schreiben
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Real rain

Meine Gedanken, gepflanzt auf verbrannter Erde. Genässt von Tränen welche nicht mein sind- und doch von meinen Händen tropfen. Auf ihren Wege reißen sie feinen Staub mit, Staub aus verlorenen Zeiten. Klare Tränen, dunkel gefärbt durch den Staub an meinen Händen. Saubere Streifen werden in meine Hände gerissen. Langsam und gleich doch unaufhaltbar finden sie ihren Weg und schlagen Krater in die verbrannte Erde, auf welche meine Füße verweilen. Der Blick gerichtet in die Wellen der Sonne. Fest geschlossen sind meine Augen und doch bin ich geblendet. Tiefes ein und ausatmen. Offen sind meine Hände, als hätten sie eine schwere, nicht ersichtbare, Last zu tragen. Stille ist das dominante Geräusch, wobei mein Gehör mühe hat, in all den Lauten nicht zu ertrinken. So steht mein ich dort, während ich falle. Nicht erkennend der unendlichen Details, die Zweckfrei, aber doch nie Sinnfrei, meinen Verstand umkreisen. Nur die Tränen, wenn gleich verstaubt, vermögen die Fähigkeit begreifen die Wellen der Sonne zu brechen. Schwache Farben und mildes Glitzern.

Die Wärme schwindet mit dem Fortsetzen der Zeit. Die Wellen lassen an intensivität, bis ich endlich meine Augen, sehend, öffnen kann. In Sekunden bricht die Schädeldecke, Knochen bersten. Die Wirbelsäule wird in den Kopf gepresst. Mein Körper kann die Last nicht halten, kann die Erkenntnis nicht tragen. Still stehend und tief atmend, mit festem Stand und nichts tragenden Händen steht mein ich vor den Gedanken. Kein Wort, kein Zucken. Nur hektisches Flimmern meiner Augen, welche erst nach dem Öffnen ruhig stehen. Erlösend fühlend, als Tropfen mich, meinen Körper und die verbrannte Erde erschlagen. Der Regen wendet sich zu einem Stück, welches aus unendlich möglichen Winkeln erachtet werden kann. Nass Fäden, die mich umgeben, wie kleine Ketten hängen sie von oben auf mich herab. Nun darf ich meine Augen öffnen. Meine Hände, an denen nun Mengen der dunklen Tropfen hängen, fühlen das erlösende Nass. Zufrieden, nicht blendend, schließe ich meine Augen. Eingebrannt den Blick von eben.

Veröffentlicht in: on Dezember 7, 2007 at 6:33 Kommentar schreiben