Know your enemies

Plötzlich war er da. Seine Körpersprache? Schon von weiter Entfernung wäre sie erkennbar gewesen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Aggressiv und dominant. Ich kann ihm nicht aus dem Weg gehen. Adrenalin schießt in meinen Körper. Stille. Langsame Schläge meines Herzen. Spürbar als deutliches Pochen auf meinem Hals. Ich weiß was passiert. Nur noch kurze Augenblicke bis ich der Auseinandersetzung direkt beilebe. Ich weiß das ich Angst habe. Ich weiß das mir, durch mein Adrenalin, jegliche Wahrnehmung, bzw Entscheidungsfähigkeit genommen wurde. Nur noch wenige Millimeter, die das sauerstoffreiche Blut zurücklegen muss, bis es als Summe auf meine Haut sichtbar wird. Der Moment des Aufeinandertreffens zieht sich ins Unendliche. Lärm.

Plötzliche stille. Öffne rückartig meine Augen. Hastig streifen meine Blicke umher. Unbeschreibliche Schmerzen. Verlorenheit welche ihren Ausdruck in Tränen und Selbsthass findet. Tiefste Emotionen über das Erkennen. Die Erkenntnis, dass ich alleine bin. Alleine in einer kleinen Stadt, welche von der Nacht festumklammert wird. Ich bin hier alleine. Nur ich und mein Schatten an der Wand.

Veröffentlicht in: on November 23, 2007 at 9:49 Kommentar schreiben