Das Erheben des Kopfes erscheint mir, an solchen Tagen, wie ein bizarres Schauspiel.
Die Last ist groß.
Auferlegt von mir selber; Verachte ich mich.
Der Drang zu helfen. Der Drang bestimmten Menschen des Leidens Schauspiel zu besuchen.
Ende der Vorstellung.
Die Augen sehen Verneigung; die Hände applaudieren; die Nase riecht den Schweiß und die Lippen beginnen zu pfeifen.
Und das Herz? Es leidet! Der Kopf? Verliert sich in Gedanken. Der Magen? Verdreht am richtigen Platz.
Während die Schauspieler die Bühne verlassen bleibe ich, das Publikum, zurück. Das Licht geht aus. Es herrscht stille. Meine Augen, einst sehend, nun zusammengekniffen. Meine Hände, einst offen, fest zu Fäusten geballt. Meine Nase, einst riechend, jetzt Aufgabenlos. Meine Lippen, einst pfeifend, zusammengepresst.
Stille? Nur auf der Bühne!
Das Publikum schreit, tobt, revoltiert und sinkt schließlich auf die Knie.