New Blog

Hab einen neuen Blog:

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Versuch vom Existieren

Ich verweile bedacht stillstehend am hektischen Kreisen meiner gedankenlosen Ideen. Versuch. Nicht stillstehend, bloß schreiend im Kreis laufend. Bis mein argloser Körper mit mir zusammenstoßend zu Boden fällt.

Immernoch schreiend im Kreis laufend. Der Boden ist unter meinem Körper. Nicht unter meinen Füßen. Dort nur vorhandende Leere. Bis auch Sie zu Boden sinken. Schreiend liegend, laufen nur die Ideen in mir. Ideen- Gedankenloser Rauch. Ich greife durch Ihn, schreiend. Versuch. Schreiend liegend schweige ich, bloß mir selbst Erzählend. Ideen, voller Gedankenlosigkeit.

Versuch vom Existieren. Endloses schreiendes liegen, bis meine Füße Boden spüren. Aufrecht stehend weicht das Schreien dem Weinen. Nicht stillstehend, bloß weinend im Kreis laufend. Zusammenstoßend schreie ich. Versuch.

Oh Boden, welch Dank an dir. Kennst nun auch Du schweigend meine gedankenlosen Ideen. Aufstehend. Versuch.

Ich verweile bedacht stillstehend am hektischen Kreisen meiner gedankenlosen Ideen. Nicht stillstehend, bloß schreiend im Kreis laufend. Bis mein argloser Körper mit mir zusammenstoßend zu Boden fällt.

Veröffentlicht in: on Januar 16, 2008 at 12:28 Kommentare (1)

How about… suicide?!

Die totale Blockade aller Interventionsmöglichkeiten, welches mein verstandloses „Ich“, nach quälenden Stunden als Summe einer endlosen Aufgabe hervorbringt. Doch versuche ich, Abgelöst von mathematisch wirkenden Formeln, der Ruhe einen Ort in meinen Kopf zu bieten. Ein Ort, welcher wie eine weiche Zeichnug die Begrenzungen Aufzeigt, ohne mir mit voller Kraft die Verzweiflung, in meinen wehrlosen Körper zu pressen. Möchte ich doch nur diese Ruhe spüren.

Ruhe, fast vergleichbar mit dem schönsten Gefühl, dass ich in 18 Jahren je erlebt habe. Das Gefühl, Nachts aufzuwachen, wo in den ersten Sekunden die Augen hektische Bewegungen zeigen und das Herz wie ein Stein gegen den Brustkorb prallt und der schmerzende Körper sich auf die Seite wuchtet. Das Gefühl, wenn sich der schmerzende Körper, im Bruchteil eines Augenblickes, voller Wärme und Geborgenheit erfüllt. Die Augen schließen sich, endlos zieht dieser Prozess vorüber. Wie in Zeitlupe entspannt sich der Körper. Erst wenn sich der Brustkorb hebt, um die Lungen mit Sauerstoff zu fluten und die Augen sich wieder öffnen, erst wenn die Nase diesen Duft belebt und erst wenn der Kopf sich hebt, nur um sich ein kleines Stück in eine Richtung bewegt- Erst dann ist dieses Gefühl da. Ein Versuch wie dieser, das Gefühl formel begreifbar zu machen, scheitert an seinen eigenen Grenzen.

Das Gefühl, Nachts aufzuwachen und gegen eine widerliche Wand zu starren, verbunden mit der Angst der inneren Leere. Doch meine ich das Gefühl, wenn ich nach den ersten Momenten voller Verzweiflung, meinen Körper in meinem Bett drehe und ich fast erschrecke, weil ich merke, dass ich in meinem Bett nicht alleine liege, ich aber begreife. Begreifen der Tatsache, dass es dich gibt, dass du um meine Existenz weißt, dass du neben mir im Bett liegst. Jetzt erfüllt sich mein Körper mit dieser Wärme und dieser Geborgenheit, da ich wirklich verstehe, dass du nur ein kleines Stückchen von mir entfernt schläfst. Jetzt fluten sich meine Lungen mit Sauerstoff, meine Augen öffnen sich und meine Nase filtert deinen zarten Geruch aus der Luft. Mit aller Kraft hebe ich meinen Kopf, strecke in dicht zu deinen, während meine Lippen ein leises „Ich liebe dich“ verlässt und lasse ihn langsam sinken. Ich schließe meinen Augen, brenne diesen Augenblick in meinen Verstand und – der Moment der Ruhe. Der schönste Moment für mein „Ich“. Der Moment neben dir aufzuwachen und zu fühlen das du da bist. Ich bin nicht allein!

„Take a look at my life.“ Nichts ist stark genug, um mich zu besiegen. Nichts wird mich daran hindern, mehr dieser Momente fühlen zu dürfen. Dankeschön, für diese Momente, für deine ehrliche, vertraute Liebe. Danke Carolin!

Suizid?!

Wie könnte ich? Wie könnte ich dich jemals alleine lassen? Wie könnte ich? Geh ich lieber jämmerlich zu grunde. Ertrinke in falscher Schönheit und komme quälend langsam zum Ziel. [Zitat aus "Fertig mit dem Leben"]

Veröffentlicht in: on Januar 11, 2008 at 11:19 Kommentare (1)

Today

Zersprungen- wenn doch gleich ich endlich atmen kann. Kann ich nicht, wo bleibt das Ziel?

Laufender Stillstand und zeitgleich Erlösendes sterben. Aber doch möcht ich lieben. Verweilen in stillen Stunden, Stunden voller Schmerz und Leid. Ich schreie doch so laut ich kann. Bitter erlöse mich, doch ohne das Sterben. Ich schreie doch so laut ich kann.

Warten mit der Fähigkeit des Lebens, stilles liegen- die Hoffnung nicht verlierend. Versprechen- mein Wort. Ich werde es halten, doch bitte verlass mich nicht. Sei mir ehrlich. Auch wenn ich es doch nicht verdient habe. Bitte sei es.

Ich kämpfe so hart ich kann. Ich kämpfe doch! In mir.

Nicht Fähig mein Wort zusprechen. Ich möchte, aber ich kann nicht. Ich habe Angst vor mir. Ich möchte dir doch nur geben was ich nicht habe.

Verweilen in stillen Stunden, in den ich nicht atmen kan, in den mein Herz schreit. Ich kann nicht- doch ich will. Bitte nimm mich, auch wenn ich nichts bin. Es tut mir Leid. Ich kämpfe doch, ich kämpfe!

Vergebe mir, ich liebe dich. Vergebe mir all die Fehler. Ich kämpfe!

Ich möchte doch nur den Schmerz nehmen.

Ich möchte doch nur deinen Schmerz nehmen. Ich möchte dir nur das geben, was du verdient hast.

Doch bin ich zum scheitern bestimmt.

Veröffentlicht in: on Dezember 20, 2007 at 12:24 Kommentare (1)

Poetry [Der Mond]

Rund ist deine Form,
bleich deine Haut,
überzogen von Flecken,
und nirgends ein Laut.

Deine helle Gestalt,
von Schatten verhüllt,
Geheimnisse regen sich,
von Lügen erfüllt.

Dunkle Tiefen,
ziehen sich über dich,
und niemand sieht,
dir direkt ins Gesicht.

Du gibst mir Licht,
stets bist du da,
du wachst über mich,
auch wenn ich verzag.

Nie drehst du dich weg,
oder geht’s gar fort,
immer bist du da,
an demselben Ort.

Ich schaue zum Himmel,
erblicke nur dich,
Wieso bist du dort,
und gibt’s uns Licht?

So verlassen, da oben zu thronen,
auf die Menschen zu schauen,
die die Erde bewohnen,
ihnen Licht zu schenken,
ohne beachtet zu werden,
Niemand kennt deine Angst,
niemand deine Leiden.

Und auch tief in der Nacht,
sieht niemand dich weinen.

[Julia Clark]

Veröffentlicht in: on Dezember 13, 2007 at 1:08 Kommentar schreiben
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Real rain

Meine Gedanken, gepflanzt auf verbrannter Erde. Genässt von Tränen welche nicht mein sind- und doch von meinen Händen tropfen. Auf ihren Wege reißen sie feinen Staub mit, Staub aus verlorenen Zeiten. Klare Tränen, dunkel gefärbt durch den Staub an meinen Händen. Saubere Streifen werden in meine Hände gerissen. Langsam und gleich doch unaufhaltbar finden sie ihren Weg und schlagen Krater in die verbrannte Erde, auf welche meine Füße verweilen. Der Blick gerichtet in die Wellen der Sonne. Fest geschlossen sind meine Augen und doch bin ich geblendet. Tiefes ein und ausatmen. Offen sind meine Hände, als hätten sie eine schwere, nicht ersichtbare, Last zu tragen. Stille ist das dominante Geräusch, wobei mein Gehör mühe hat, in all den Lauten nicht zu ertrinken. So steht mein ich dort, während ich falle. Nicht erkennend der unendlichen Details, die Zweckfrei, aber doch nie Sinnfrei, meinen Verstand umkreisen. Nur die Tränen, wenn gleich verstaubt, vermögen die Fähigkeit begreifen die Wellen der Sonne zu brechen. Schwache Farben und mildes Glitzern.

Die Wärme schwindet mit dem Fortsetzen der Zeit. Die Wellen lassen an intensivität, bis ich endlich meine Augen, sehend, öffnen kann. In Sekunden bricht die Schädeldecke, Knochen bersten. Die Wirbelsäule wird in den Kopf gepresst. Mein Körper kann die Last nicht halten, kann die Erkenntnis nicht tragen. Still stehend und tief atmend, mit festem Stand und nichts tragenden Händen steht mein ich vor den Gedanken. Kein Wort, kein Zucken. Nur hektisches Flimmern meiner Augen, welche erst nach dem Öffnen ruhig stehen. Erlösend fühlend, als Tropfen mich, meinen Körper und die verbrannte Erde erschlagen. Der Regen wendet sich zu einem Stück, welches aus unendlich möglichen Winkeln erachtet werden kann. Nass Fäden, die mich umgeben, wie kleine Ketten hängen sie von oben auf mich herab. Nun darf ich meine Augen öffnen. Meine Hände, an denen nun Mengen der dunklen Tropfen hängen, fühlen das erlösende Nass. Zufrieden, nicht blendend, schließe ich meine Augen. Eingebrannt den Blick von eben.

Veröffentlicht in: on Dezember 7, 2007 at 6:33 Kommentar schreiben

Know your enemies

Plötzlich war er da. Seine Körpersprache? Schon von weiter Entfernung wäre sie erkennbar gewesen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Aggressiv und dominant. Ich kann ihm nicht aus dem Weg gehen. Adrenalin schießt in meinen Körper. Stille. Langsame Schläge meines Herzen. Spürbar als deutliches Pochen auf meinem Hals. Ich weiß was passiert. Nur noch kurze Augenblicke bis ich der Auseinandersetzung direkt beilebe. Ich weiß das ich Angst habe. Ich weiß das mir, durch mein Adrenalin, jegliche Wahrnehmung, bzw Entscheidungsfähigkeit genommen wurde. Nur noch wenige Millimeter, die das sauerstoffreiche Blut zurücklegen muss, bis es als Summe auf meine Haut sichtbar wird. Der Moment des Aufeinandertreffens zieht sich ins Unendliche. Lärm.

Plötzliche stille. Öffne rückartig meine Augen. Hastig streifen meine Blicke umher. Unbeschreibliche Schmerzen. Verlorenheit welche ihren Ausdruck in Tränen und Selbsthass findet. Tiefste Emotionen über das Erkennen. Die Erkenntnis, dass ich alleine bin. Alleine in einer kleinen Stadt, welche von der Nacht festumklammert wird. Ich bin hier alleine. Nur ich und mein Schatten an der Wand.

Veröffentlicht in: on November 23, 2007 at 9:49 Kommentar schreiben

Watch me sink

Ich träume. Tagtraum. Drehe mich um 180°. Schreite nun rückwärts voran. Betrachte meine Spur der Zerstörung. Greife einzelne Stücke. Beachte sie mit dem Sinn einer Analyse. Besiege mich. Entspanne meine Fäuste. Lasse meine Arme langsam gleiten.

Ist dies die Klarheit?

Die Wand strahlt Wärme aus. Ich bin an sie getackert. Kuschel mich an. Das Gefühl wärmt mich. Stecke den Kopf tiefer in die Wärme. Fühle mich sicher. Welch eine trügerische Illusion meiner selbst. Schmerz! Schmerzen brechen das Glas der Wärme. Ein einzelnes Haar sticht in mein Auge. Kann es nicht verzögern. Ich höre den Wind. Als leises Rauschen wir die Angst an mein Ohr getragen. Spüre den Wind. Als tiefe Schnitte wird der Schmerz in mein Gesicht getragen. Der Wind verwischt meine Spuren. Mit aller Kraft zieht der Wind an mir. Ich schwanke. Balanciere mich aus. Ein kläglicher Versuch. Wünsche mir, die Hoffnung, nicht zu verlieren. Doch der Wind bringt den Tagtraum zum Einsturz. Schließe die Augen, um dem Drama kein Angesicht zu geben. Zeit und Raum brechen in sich zusammen. Öffne langsam meine Augen. Der Staub der fälschlichen Realität liegt auf meinen unbekleidetem Körper. Meine Umwelt ist grau. Eine graue, unförmige Masse. Zeit und Raum mit der Realität des Chaos. „Ich denke also bin ich.“ Ich kann nicht denken wenn mich das Chaos zwangsernährt.

Die graue Masse schafft Einheit. Die Einheit schafft Sicherheit. Die Sicherheit schafft Klarheit. Die Klarheit schafft Hoffnung.

 Ist das der Weg, auf welchen die Hoffnung wandert? Hoffentlich…

Veröffentlicht in: on Oktober 30, 2007 at 7:00 Kommentare (1)

Der Diener in mir

„Spiel das Spiel des Lebens. Du kannst nur verlieren.“ Die Karten liegen offen auf dem Tisch. Kein Versteckspiel mehr. Im meinem Kopf läuft der Film, der Film des Geschehenden. Jede Kleinigkeit spielt die Hauptrolle. Der Eintritt ist frei. Doch wie es so ist, wenn der Eintritt frei ist, kommt nur das erlebnisorientierte Publikum. Diese Publikum hat nur das Konsumieren erlernt. Keine eigene Handlung. Keine eigenen Gedanken. Der Film läuft. Ohne Werbung. Ohne Copyright. Ohne Hintergedanken. Verwunderung über das ungewohnte Konzept, ist es ihnen doch so unbekannt. Die Enstehung: Seit über 17 Jahren liegt sie weiter im Dunkeln. Es gibt sie nicht, die Fakten. Nur Vermutungen. So bleibt der Anfang offen. Der erste Gedanken nach der Enstehung? Mit Sicherheit kein guter. Lief es doch nicht nach Plan. Ein großer Umstand? Sind dies die ersten Zeichen für das was Folgen sollte? Nach dem Schrecken, dem ersten- eine von vielen, verbreiten sich die Sorgen. Wie wird es weitergehen, wird es ein Erfolg? Oder nur ein weiterer Störfaktor von vielen? Aus den Gefühlen und Gedanken der Sorge, werden Gefühle und Gedanken der Last. Was war passiert? Keiner der Betroffenen weiß es genau. Erst nach langer Zeit, die voller ungewissheit und kummer war, kann der Plan doch in die so lang ersehnte Tat umgesetzt werden. Nach dieser Gewissheit wird sich nun doch geklammert. In der ersten Zeit, wo es doch so wichtig gewesen wäre blieb es aus. Aus Egoismus, welcher seine Wurzeln in der Angst hat. Die Angst vor dem Schmerz. Nun scheint dies keine Rolle mehr zu spielen. Voller Ergeiz wird Gefüttert, wird Zeit und das Nervenkostüm beansprucht- und werden sogar Forderungen tolariert. Denn das Ergebnis soll schon bald echt sein. Weiter und weiter werden die gehäuften Löffel geführt, weiter und weiter werden die Erwartungen ins eigene und fremde Buch gepresst. Die Zeit läuft. Doch schon wieder läuft es nicht so wie es doch eigentlich geplant war. Sie sind unübersehbar, die Abweichungen von der Norm. Wie eine riesige Narbe sticht sie ins Auge des Betrachters. Voller Wut muss festgestellt werden, dass nicht der eigene Charakter verlangt und gebraucht wird. Sondern eine oder mehrere andere. Doch auch hier liegt die Lösung so nah. Die Lösung um mit dem Problem, welches abgeschoben wird. Es sind die anderen! Ja, die anderen sind das Problem. Nun wir die Wut auf sie abgeladen. Immer und immer wieder. Das Perfekte Ventil. So haben auch die Störfaktoren, bzw die die die Abweichung von der Norm und deren zwischenlösung ermöglichen, ihre feste Rolle im Film. Um nicht den, als so Vollkomen geglaubten Verstand zuverlieren, werden noch mehr Erwartungen gestellt und an die bereits vorhandenen festgeklammert. Nach und nach scheint die Rechnung nun doch endlich aufzugehen. Es wird geglaubt, dass gröbste sei geschafft. Dieser Irrglaube wir mehr und mehr manifestiert. Nach dem ein kleiner Zwischenfall als „Erledigt“ gestempelt wird, werden die Füße hochgelegt. Ein schrilles, ohrenbetäubenes Geräusch dient als Auslöser heftigster Unruhe. Da war ja noch was. Dieses etwas, dass nun endlich den Ausbruch plant, wird mit geübten Griff zu boden gepresst. Doch die viele Wut ist kräftigt. Und mit einem gelungenem Zug wird gezeigt: „Nichts ist unter Kontrolle!“ Dieser Schrecken fährt tief in die Knochen. Schlagartig ändert sich das Objekt. Nun muss erstmal das kleinere Übel beseitigt werden. Das große, welches mit der nun plötzlich frei gewordenen Freiheit noch nicht zurecht kommt, versteht nicht,warum nun eine Forderung plötzlich verneint wird und warum nun Aggressionen die entgegengebrachten Gefühle sind. Die Folgen? Verstörungen die ihren Ausdruck in der Selbstzerstörung finden. Ein „Nein“ wird als Vorwurf Empfunden. Erschaffen um zu dienen. Die Rechnung geht auf. Der Diener bekommt Schuldgefühle. Er redet sich ein etwas falsches getan zu haben. Und um dieses Gefühl abzulegen, um sich von der Last zu befreien, bestraft der Diener sich selbst. Die Schuldgefühle werden in Aggressionen gewandelt. Gerichtet auf sich selbst. Der Beginn eines Kreislaufes, der den Diener mehr und mehr versklavt. Jahre vergehen. Doch jetzt. Jetzt rächt sich die Angst. Die aus früherer Zeit. Als aus Angst vor dem Schmerz, vor dem Verlust des Dieners, nicht geliebt wurde. In dieser, längst vergangenen Zeit, konnte der Diener ein Stück freien Geist entwickeln. Nun kommt die Zeit, in der erkannt wird, was es wirklich gibt. Die Revolution ist im vollen gange. Jeden Tag schreitet sie weiter voran. Dem Diener kommt eine helfene Hand. Zusammen, aus fremder und eigener Karft, befreit sich der Diener. Obwohl er im inneren tief gespalten ist, zeigt sich die nach aussen sichtbare Wirkung der Revolution. Die Revolte. Sie ist laut, unüberhörbar. Aber vorallem ist sie unübersehbar. Freiheit. Ein Gefühl welches den Diener fliegen lässt. Doch bereits an der Flughöhe lässt sich erkennen, wie tief in dem Diener das Dienen steckt. Doch lässt sich die Revolution gut mit dem Dienen vereinbaren. Ein Dienst für die Freiheit kann nur gut sein. Nun dient der Diener, nicht jemand anderen, sondern seinem eigenen Geist. Hier lieht jedoch ein grundlegendes Problem. Der Diener hat nie etwas anderes erlernt als das Dienen. Schlagartig fällt er zurück in alter Muster. „Was habe ich getan?!“ Fragt sich der Diener, während er seine Schuldgefühle wieder in Aggressionen umwandelt. Er selber ist sein Ventil. Doch nun zeigt sich auch, die Erfahrung der Revolte und das moralsiche Wissen der Revolution, ihre wirkung. Es macht klick. Er versteht- die Augen weit geöffnet. „Es ist mein Recht frei zu sein!“ sagt er sich. Ein lächeln, über diesen Prozess des Verstehens, spiegelt sich in seinem Gesicht. Rechte! Voller stolz erkennt nun auch er, dass er sie hat. Während dieses Gedankenganges dreht sich der Blick. Voller verachtung sieht er nun auf seinen Herrscher hinab. Er bestraft ihn mit seiner stärksten Waffe: seinem freien Willen. Der Mensch erkennt, dass es keinen Diener gibt.Es heißt anders.Das was ICH eigentlich hätte erlernen sollen: Das Mitgefühl. Die Fähigkeit, des Mitgefühls mächtig zu sein.

Veröffentlicht in: on Oktober 26, 2007 at 2:31 Kommentar schreiben

Dream & Hope

Etwas drückt in meinem Schuh. Ich lasse es dort wo es ist, dort wo es drückt.Der Anblick des Hauptbahnhofes lässt mich verzweifeln. Schließe die Augen. In der traurigen Hoffnung, dass ich nach dem Öffnen dieser, wieder bei dir bin.

Zurück. Das ist alles was ich will. Ich balle meine Hände zu Fäusten. Für den Bruchteil einer Sekunde stehen sie, nach oben gestreckt, grade in der Luft. An meinem Hinterkopf finden sie ihren Platz. Senke den Kopf und schreie in mich hinein. Suche den Ausweg. Finde ihn nicht.

Ich öffne die Augen. Mein simpler Wunsch bleibt eine kindliche Vorstellung. Ich bin verloren. Es gibt kein oben und unten. Es gibt kein gut und böse. Es gibt nur mich. Doch das Stimmt nicht. Denn es gibt dich. „…nur mich!“ ? Der Versuch, des Egoistischens, mich zu retten. Ich bin nicht egoistisch.

Es ist kalt. Und doch ist mir warm. Um mich herum sehe ich Mützen und Handschuhe.Atme tief. Ziehe die Ärmel meines Pullovers nach oben. Mir ist warm. Meine Haut jedoch ist kalt.

„Der Sterbende hat häufig ein Gefühl der inneren Hitze, obwohl sich die Haut kalt anfühlt.“ Sterbe ich? Wohl kaum. All meine Gedanken und Gefühle überzeugen mich schnell vom Gegensatz dieses Gedankenganges.

Warum? Nein! Deshalb! Ist es einfach?Ich bin kurz vor dem totalen, menschlichen, demotionalen Kollaps. Wo ist der Ausweg? Frage erst nach dem Eingang. Es gibt keinen Ausweg! Nur Warteschleifen, Staus, Störungen und/oder Fehler im Betriebsablauf. Der klare Verstand ist eine fatale Störung der Wahrnehmung, bzw des Seins. Verzögerungen lassen nur vernarbtes Gewebe. Doch es gibt die Gelegenheit mich zu überlisten: Träume.

Träume lassen mich glauben einen klaren Verstand zu haben. Doch dieses Mal ohne Störungen oder Fehler. Nur due Perfektion des menschlichen Empfindens von Gefühlen. Doch Träume haben doch Fehler im Betriebsablauf.  Sie stehen auf weichem Untergrund. Jede kleine Störung von der Aussenwelt beenden diesen Zustand. Zurück in der falschen Realität kann ich nur eines: Hoffen.

Hoffnung ist die Tür für Träume. Die Hoffnung, erschaffen nach dem Traum, weil der Wind, welcher am Fundament der Träume wackelt, mir die Realität schenkt. Wie heißt der Wind?

In der falschen Realität schaffe ich mir wieder Hoffnung. Die Tür hinter welcher ich des Träumens fähig bin. Ist es der Ausgang? Ist es der Eingang? Ich träume von der Hoffung und hoffe auf den Traum.

Traum und Hoffnung? …Traum und Hoffnung!

Veröffentlicht in: on Oktober 23, 2007 at 6:04 Kommentare (1)